Internationale Zeitgenössische Kunst

Gerhard Benz wurde 1953 in Altenbruch bei Cuxhaven geboren. Er lebt und arbeitet in Putbus / Rügen.

Er studierte Architektur und Kunstgeschichte in Aachen und im kanadischen Halifax, dann in der Meisterklasse an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Später nahm er selbst Lehrauf- träge für Szenografie in Karlsruhe und für Entwurfslehre und temporäres Bauen in Düsseldorf wahr. Eine Reihe von Auszeich- nungen wurde ihm zugesprochen. In Wien war Benz Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, 1992/93 hielt er sich als Preisträger in der Deutschen Akademie in Rom auf; 1995 folgte ein Arbeitsstipendium des Kultusministeriums NRW, und 2001 hielt er sich im Rahmen eines Kulturaustausches in Ein-Hod in Israel auf. Seit 1982 wirkte Gerhard Benz als Bühnen- bildner und Szenograf bei zahlreichen Produktionen in ganz Europa – zum Beispiel an den Staatsopern Wien, Berlin und München, dem Frankfurter Theater am Turm, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Münchner Residenztheater. Er erstellte Drehbücher und führte selbst Regie. Gleichberechtigt erfolgte daneben die Tätigkeit als Architekt und Designer, sowie als Bildender Künstler. Eine ansehnliche Reihe von Ausstellungen und sie begleitenden Publikationen, Katalogen und Künstlerbüchern, belegen seine innovativen Aktivitäten im Bereich der Foto- und Videokunst, besonders aber als Schöpfer von Raum-, Licht- und Klanginstallationen.

Gerhard Benz ist ein Künstler, der die traditionellen Grenzen von Disziplinen und Medien missachtet und eben dadurch zu neuen Formen bildnerischer Kommunikation findet.


Dr. Jürgen Schilling

Kunsthistoriker, Kurator, ehem. Direktor Villa Massimo Rom

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  verlängert bis 30. Mai

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